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Fotografien aus Italien  
   
   
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Posada - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Posada  
   

Land: Italien
Region: Sardinien (Sardegna)
Provinz: Nuoro (NU)
Einwohner: ca. 3.000 (Posadinesi)
Gründung/Erwähnung: Erste Erwähnungen im Mittelalter; strategisch wichtige Festung der Familie Malaspina und später der Krone Aragon; historisches Zentrum mit mittelalterlichem Kern.
Höhenlage: 15 m ü. d. M. (Ortskern), die Burg liegt auf ca. 90 m.
Entfernung Großstadt: 40 km von Olbia, 200 km von Cagliari, 35 km vom Flughafen Olbia (OLB).
Camping: Mehrere Campingplätze direkt am langen Sandstrand (ca. 2–3 km vom Ortskern entfernt); ideale Bedingungen für Familien und Wohnmobile.
Flughafen: Olbia-Costa Smeralda (OLB) – ca. 30 Min. Fahrt; alternativ Alghero (AHO) – ca. 1 Std. 45 Min.
CAP (Postleitzahl): 08020
Kfz-Kennzeichen: NU
Vorwahl: 0784
Lage: An der Ostküste Sardiniens, dort wo der Fluss Posada ins Meer mündet; flankiert von einer markanten mittelalterlichen Burg auf einem Hügel und einem der längsten Sandstrände der Insel.
Reisezeit: Mai bis Oktober (ideale Badebedingungen); Juni und September perfekt für Ruhe und warmes Wasser; Juli und August belebt; Winter ruhig, viele Einrichtungen geschlossen.
Besonderheit: Dominierende Burg La Fava aus dem 12. Jahrhundert mit Panoramablick; langer, feiner Sandstrand (Spiaggia di Su Tiriarzu); Naturschutzgebiet der Mündung des Flusses Posada (Oase); malerischer alter Ortskern mit engen Gassen.

Posada ist ein Ort, an dem die Zeit in zwei Strömen fließt: dem langsamen, gemächlichen Lauf des Flusses durch das Schilf der Oase und dem ewigen Rhythmus der Wellen, die den kilometerlangen Sandstrand küssen. Der Ort wird überragt von der Burg La Fava, einer Festung der Familie Malaspina, die wie ein steinerner Adlerhorst auf dem Hügel thront und seit Jahrhunderten über das Tal und das Meer wacht. Wenn du die steilen Gassen des alten Dorfkerns hinaufsteigst, vorbei an verwitterten Steinhäusern und blumengeschmückten Balkonen, spürst du die Präsenz des Mittelalters, das hier noch immer lebendig ist. Von der Burg aus bietet sich einer der schönsten Ausblicke Sardiniens: Man sieht die silbrige Lagune, das türkisfarbene Meer und die grünen Hügel des Hinterlandes in einer perfekten Harmonie. „La vue est le plus beau des voyages.“ (Der Blick ist die schönste aller Reisen.) In Posada ist diese Reise kostenlos und für jeden zugänglich, der bereit ist, den Aufstieg zu wagen.

Doch Posada ist mehr als nur Geschichte; es ist vor allem ein Paradies für Strandliebhaber. Der Strand von Su Tiriarzu erstreckt sich weit nach Norden und Süden, ein breiter Streifen aus feinem, weißem Sand, der sanft ins flache, kristallklare Wasser abfällt. Das Meer hier ist oft ruhig und von einer intensiven Farbe, die von Türkis zu tiefem Blau wechselt, je nach Tiefe und Lichteinfall. Die Mündung des Flusses Posada bildet ein wichtiges Naturschutzgebiet, ein Refugium für Zugvögel wie Flamingos und Reiher, die in den Schilfgürteln nisten. Ein Spaziergang entlang des Flussufers oder durch die Dünen des Strandes ist eine Meditation für die Sinne, erfüllt vom Duft von Salzwasser, Wacholder und wilden Orchideen.

Für Fotografen bietet Posada eine einzigartige Kombination aus Elementen: die raue Textur der alten Burgmauern im harten sardischen Licht, die weichen Linien der Dünen, die Spiegelungen im ruhigen Wasser der Lagune und die dramatischen Wolkenformationen, die oft über dem Meer ziehen. Mit deiner Drohne (unter Beachtung der Flugverbotszonen über dem Naturschutzgebiet und der Burg!) kannst du die gewaltige Ausdehnung des Strandes und die geometrische Struktur der Flussmündung aus der Vogelperspektive einfangen. Die Vintage-Kamera wird die warmen Erdtöne des Dorfes und die kühlen Blautöne des Meeres lieben, besonders in der goldenen Stunde, wenn die Sonne den Horizont berührt.

Abends, wenn die Hitze des Tages nachlässt, erwacht das Dorf zu neuem Leben. Auf der kleinen Piazza treffen sich Einheimische und Gäste, um einen Aperitivo zu trinken und den Tag ausklingen zu lassen. Die Restaurants servieren frischen Fisch, Langusten und die typischen sardischen Spezialitäten wie Culurgiones, begleitet von einem glasvollen Vermentino. Posada ist kein Ort für lauten Glamour, sondern für natürliche Schönheit und authentisches Leben. Es ist ein Platz, an dem man die Weite des Himmels und die Tiefe des Meeres spürt, geborgen unter dem wachsamen Blick der alten Burg. Ein Juwel an der Ostküste, das jeden Besuch belohnt.

Posada

 

 
   
   
 
   
   

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