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Fotografien aus Italien  
   
   
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Santa Teresa di Gallura - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Santa Teresa di Gallura  
   

Land: Italien
Region: Sardinien (Sardegna)
Provinz: Sassari (SS) – historisch oft Olbia-Tempio zugeordnet
Einwohner: ca. 5.100 (ständige Bewohner; im Sommer bis zu 15.000 durch Tourismus) [[1]][[4]]
Gründung/Erwähnung: Gegründet 1808 unter König Viktor Emanuel I. von Savoyen als „Santa Teresa“ zur Abwehr sarazenischer Piraten und als strategischer Stützpunkt gegen Korsika; benannt nach der Heiligen Theresa von Avila.
Höhenlage: 40 m ü. d. M.
Entfernung Großstadt: 35 km von Olbia, 45 km von Palau (Fähren nach La Maddalena), 12 km von der französischen Grenze (via Fähre nach Bonifacio).
Camping: Zahlreiche Campingplätze in der Umgebung, besonders in den Buchten von Rena Bianca und La Liccia (z.B. Camping La Liccia, Baia Blu La Tortuga, Isuledda) [[11]][[17]].
Flughafen: Olbia-Costa Smeralda (OLB) – ca. 45 Min. Fahrt; alternativ Alghero (AHO) – ca. 2 Std.
CAP (Postleitzahl): 07028
Kfz-Kennzeichen: SS
Vorwahl: 0789
Lage: An der nördlichsten Spitze Sardiniens (Kap Testa), direkt gegenüber der Straße von Bonifacio; trennt nur 12 km Wasser von Korsika; umgeben von granitenen Felsformationen und duftender Macchia.
Reisezeit: Mai bis Oktober (ideale Badebedingungen); Juni und September perfekt für warmes Wasser und weniger Andrang; Juli und August sehr belebt (Fähren nach Korsika stark frequentiert); Winter ruhig, viele Einrichtungen geschlossen.
Besonderheit: Einziger sardischer Hafen mit regelmäßiger Fährverbindung nach Korsika (Bonifacio, ca. 50 Min. Überfahrt) [[22]][[28]]; berühmte Strände wie Rena Bianca (weißer Sand) und La Marmorata (feiner Sand, türkisfarbenes Wasser) [[31]][[33]]; römische Ruinen von Tibula; massive Granitfelsen am Kap Testa; Nachtleben im Sommer sehr aktiv.

Santa Teresa di Gallura ist der Ort, an dem Sardinien Frankreich die Hand reicht und das Mittelmeer zur schmalsten Stelle aller Zeiten wird. Nur 12 Kilometer trennen das Kap Testa von den weißen Klippen Bonifacios auf Korsika – eine Distanz, die die Fähren täglich in unter einer Stunde überwinden und damit zwei Inseln, zwei Kulturen und zwei Länder miteinander verbinden [[28]]. Der Ort selbst, erst im 19. Jahrhundert planmäßig angelegt, wirkt mit seinem schachbrettartigen Grundriss fast städtisch im Vergleich zu den verstreuten Dörfern der Gallura, doch er hat seinen maritimen Charme bewahrt. Die lange Uferpromenade, gesäumt von Restaurants und Boutiquen, blickt hinaus auf die Straße von Bonifacio, wo bei klarer Sicht die gegenüberliegende Küste wie eine Fata Morgana erscheint. *„La mer est un pont que les bateaux construisent chaque jour.“* (Das Meer ist eine Brücke, die die Boote jeden Tag bauen.) In Santa Teresa wird diese Brücke mehrmals täglich befahren, ein steter Strom aus Touristen, Einheimischen und Waren.

Das Herz des sommerlichen Lebens schlägt an den Stränden. Die **Rena Bianca** („Weißer Sand“) liegt direkt im Ort, ein breiter, flacher Sandstrand, der ideal für Familien ist und dessen feiner Quarzsand in der Sonne fast blendend weiß leuchtet. Wenige Kilometer entfernt liegt **La Marmorata**, ein weiterer Traumstrand mit türkisfarbenem, seichtem Wasser und einem Hintergrund aus duftenden Wacholdersträuchern und Pinien, der oft als einer der schönsten Sardiniens gilt [[33]][[36]]. Doch auch die wilderen Buchten wie die *Spiaggia delle Piscine* oder das Kap Testa mit seinen skulpturalen Granitfelsen, die Wind und Wellen über Jahrtausende geformt haben, laden zum Erkunden und Schnorcheln ein. Das Wasser hier ist von einer seltenen Klarheit, getrieben von den starken Strömungen der Meerenge, die es stets frisch halten.

Für Fotografen bietet Santa Teresa eine Fülle von Motiven: die dramatischen Granitformationen am Kap, die wie riesige Tiere aus dem Meer ragen, die bunten Boote im Hafen, die auf die Überfahrt warten, und die Sonnenuntergänge, die den Himmel über der Straße von Bonifacio in Feuer tauchen. Die Lichtverhältnisse sind besonders intensiv, da die Reflexion des weißen Sands und des hellen Granits das Licht verstärkt. Mit deiner Drohne (unter Beachtung der Flugverbotszonen über dem Hafen, den Naturschutzgebieten und der stark befahrenen Schiffsroute!) kannst du spektakuläre Aufnahmen der Küstenlinie machen, die zeigen, wie nah Korsika wirklich ist. Die Vintage-Kamera wird die rauen Texturen des Granits und die lebendigen Farben der Sommerkleidung lieben.

Abends verwandelt sich Santa Teresa in einen pulsierenden Treffpunkt. Die Piazza Vittorio Emanuele füllt sich mit Menschen, die einen Aperitivo trinken, Eis essen oder einfach dem Treiben zusehen. Das Nachtleben ist im Sommer legendär, mit Bars und Clubs, die bis in die frühen Morgenstunden öffnen und Gäste aus ganz Europa anziehen. Doch es gibt auch ruhige Ecken: Ein Spaziergang am Hafen, wenn die Fähren abgelegt haben und die Lichter von Bonifacio drüben zu funkeln beginnen, ist ein Moment purer Romantik. Santa Teresa di Gallura ist kein verschlafenes Dorf, sondern ein lebendiger Knotenpunkt, ein Ort der Begegnung, an dem sardische Tradition auf internationale Flair trifft. Ein Tor zu zwei Welten.

Santa Teresa di Gallura

 

 
   
   
 
   
   

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