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Apricale - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Apricale  
   

Apricale

Land: Italien
Region: Ligurien
Provinz: Imperia
Einwohner: 642
Erwähnung: 10. Jahrhundert
Höhenlage: 385 m ü. d. M.
Entfernung zur nächsten Großstadt: Imperia (ca. 25 km)
Anzahl Campingplätze: 2 im Umkreis (Valle Nervia)
Nächster Flughafen: Nizza (50 km)
Postleitzahl (CAP): 18030
Kfz-Kennzeichen: IM
Telefonvorwahl: +39 0184
Lage: Ligurisches Hinterland, Valle Nervia, nahe französische Grenze
Reisezeit: April–Oktober
Besonderheit: Mittelalterliches Steindorf & "Borghi più belli d'Italia"

Als zeitloses Juwel des ligurischen Hinterlands empfängt Sie Apricale mit verwinkelten Gassen aus grauem Stein, die sich wie ein Labyrinth den Hang hinaufziehen. Der Ort, der zu den "schönsten Dörfern Italiens" zählt, bewahrt mittelalterliche Authentizität ohne touristischen Trubel – hier ticken die Uhren noch nach dem Rhythmus der Olivenhaine. Die Burg Castello della Lucerna thront über den Dächern und bietet einen weiten Blick bis zum Meer, während kleine Kunsthandwerksläden und traditionelle Osterien zum Verweilen einladen. Die Valle Nervia mit ihren Wanderwegen, Olivenmühlen und kristallklaren Bachläufen ist ein Paradies für Naturliebhaber. Mit dem Flughafen Nizza in nur 50 Kilometern Entfernung, guter Anbindung an die Küstenstraße und ruhigen Campingplätzen im Tal ist Apricale ein idealer Rückzugsort für alle, die ligurische Ursprünglichkeit, Kultur und Entspannung abseits ausgetretener Pfade suchen.s

Apricale liegt in Ligurien, in der Provinz Imperia, rund 15 km nördlich von Ventimiglia im Merdanzo‑Tal, einem Seitental der Nervia. Der Ort sitzt auf einem nach Süden ausgerichteten Hügel, dessen Name vom lateinischen apricus – „der Sonne ausgesetzt“ – stammt. Die Lage ist steil, terrassiert, von Olivenhainen, Kastanienwäldern und Felsvorsprüngen geprägt, mit Blicken über das Tal bis hin zu den grünen Gipfeln der Seealpen. Die Siedlung zählt etwa 600 Einwohner und gehört zu den „schönsten Dörfern Italiens“, was man sofort spürt, wenn man die ersten Bögen und Tore passiert.

Der Charakter Apricales ist mittelalterlich‑verwinkelt, künstlerisch, ruhig und zugleich lebendig im Detail. Das Dorf klebt wie ein Amphitheater an den Hang, mit engen, kopfsteingepflasterten Gassen, die sich in Bögen, Treppen, Durchgängen und kleinen Plätzen verlieren. Die Häuser stehen dicht an dicht, mit Steinmauern, bunten Fassaden, alten Türen, Fresken und Wandmalereien, die das Dorf zu einem „Künstlerort“ machen. Die Atmosphäre ist warm, sonnig, duftend nach Olivenholz, Kräutern und Bergluft, mit einem Rhythmus, der eher an ein vergangenes Jahrhundert erinnert als an moderne Riviera‑Hektik.

Die Struktur des Ortes folgt dem Hügel: unten die Zufahrtsstraße mit alten Waschhäusern und ersten Steinhäusern; darüber die verwinkelte Altstadt mit Torbögen, Spitzbogentoren, Resten der mittelalterlichen Stadtmauer, kleinen Plätzen und Treppenwegen; ganz oben das alte Schloss der Grafen von Ventimiglia, heute Museum und Theatergalerie, das wie eine Krone über dem Dorf sitzt. Von dort öffnet sich ein Panorama über das gesamte Tal, die Wälder, die Terrassen und die umliegenden Bergdörfer.

Sehenswertes konzentriert sich auf die mittelalterliche Struktur, die Kunst und die Landschaft:

Die Altstadtgassen mit ihren Bögen, Treppen, Plätzen, Fresken und dem typischen ligurischen Steinbau

Das Castello della Lucertola, die alte Festung mit Museum, Innenhöfen, Ausstellungen und weitem Blick über das Tal

Die drei historischen Spitzbogentore und die Reste der Stadtmauer, die den mittelalterlichen Kern rahmen

Die Kirche Santa Maria Assunta mit Fresken und einer schlichten, eleganten Struktur im Zentrum des Dorfes

Die alten Waschhäuser an der Zufahrtsstraße, tonnengewölbt und typisch für die ländliche ligurische Tradition

Die Aussichtspunkte rund um das Dorf, die über das Nervia‑Tal, die Terrassen und die grünen Hänge führen

Die Umgebung apricalese‑ligure: 5–10 km südlich liegen Dolceacqua und Isolabona, mit Burgen, Brücken und lebendigen Altstädten; weiter unten Ventimiglia und die Küste. Nördlich steigen die Wege in die Seealpen, mit Kastanienwäldern, Wanderwegen und kleinen Bergdörfern. Apricale ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Kultur‑Touren, Tal‑Erkundungen und ruhige Tage in einem authentischen ligurischen Hinterland.

Unterkünfte bestehen aus kleinen Gasthäusern, Steinhäuser‑Appartments, Bed‑and‑Breakfasts, historischen Häusern und wenigen Boutique‑Unterkünften. Die Preise liegen im mittleren Bereich, mit Fokus auf Ruhe, Authentizität, Natur und mittelalterlichem Ambiente. Die Infrastruktur ist klein, aber ausreichend: Restaurants, Bars, kleine Läden, Kunsthandwerksateliers, lokale Produkte, Olivenöl, Honig, Kräuter, saisonale Feste.

Alltag apricalese‑medievale: Morgens hört man Schritte auf Stein, Stimmen auf den Plätzen, das Klirren von Geschirr aus den Bars, den Duft von Kaffee und Gebäck. Katzen liegen in der Sonne, Künstler arbeiten an kleinen Ateliers, ältere Bewohner sitzen auf Bänken, Wanderer ziehen durch die Gassen. Abends leuchten die Fassaden warm, Gespräche hallen durch die Bögen, und das Dorf wirkt wie eine kleine Bühne aus Licht und Stein.

Apricale

 

 
   
   
 
   
   

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