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Buccheri - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Buccheri  
   

Buccheri

Buccheri liegt auf Sizilien, in der Provinz Syrakus, im Herzen der Hybläischen Berge, etwa 40 Kilometer westlich von Syrakus und eingebettet in eine raue, schöne Landschaft aus Kalksteinfelsen, Olivenhainen und mediterraner Macchia. Der Ort zählt etwa 2.000 Einwohner und thront auf einem Hügel, der weite Blicke über die Täler und bis zum Meer ermöglicht. Die Lage ist sonnig, luftig und von einer fast archaischen Stille geprägt, mit einem Klima, das die Traditionen der sizilianischen Bergdörfer bewahrt hat. Buccheri ist bekannt für seine barocke Architektur, die nach dem Erdbeben von 1693 neu entstand, für seine traditionellen Handwerkstechniken und seine Rolle als ruhiger, authentischer Ort abseits der großen Touristenströme.

Der Charakter Buccheris ist beschaulich, stolz und von sizilianischer Ursprünglichkeit geprägt. Das historische Zentrum mit seinen engen Gassen, den steinernen Häusern und der Chiesa Madre bewahrt eine intime, fast zeitlose Atmosphäre. Die Stimmung ist ruhig, kontemplativ und geprägt vom Rhythmus der Jahreszeiten, vom Duft nach wildem Thymian und Olivenholz, vom Klang der Glocken und vom sanften Wandel des Lichts über den Hügeln. Buccheri verkörpert das innere Sizilien: ein Ort zum Nachdenken, zum Spazierengehen, zum Genießen.

Die Struktur Buccheris folgt dem Hügel: oben das historische Zentrum mit der Chiesa di San Pietro e Paolo, der Chiesa Madre und den typischen Gassen, die zu kleinen Plätzen führen; ringsum die Wege, die durch Olivenhaine und Macchia zu Aussichtspunkten und zu den Ruinen alter Siedlungen führen. Bedeutend sind die barocken Kirchen, die nach dem Erdbeben von 1693 im Val di Noto-Stil wiederaufgebaut wurden, und die traditionellen Werkstätten, in denen noch immer Korbflechten und Steinbearbeitung gepflegt werden. Die Umgebung ist reich an Spuren der Geschichte: von prähistorischen Siedlungen bis zu mittelalterlichen Pfaden.

Sehenswertes konzentriert sich auf Geschichte, Natur und Kultur: die barocken Kirchen mit ihren schlichten, aber eindrucksvollen Fassaden; die engen Gassen des historischen Zentrums mit ihren steinernen Bögen und kleinen Plätzen; die Aussichtspunkte, die weite Blicke über die Hybläischen Berge bieten; die Wanderwege, die zu versteckten Buchten, Quellen und archäologischen Stätten führen; und die kleinen Restaurants, die regionale Gerichte wie Pasta con i legumi, Involtini und Süßspeisen mit Honig und Mandeln servieren. Für Naturliebhaber lohnen sich Ausflüge nach Syrakus mit seiner Altstadt Ortigia, nach Noto mit seinem barocken Erbe oder zu den Naturreservaten der Hybläischen Berge.

Die Umgebung buccherese-iblea: nördlich die Hybläischen Berge mit Wanderwegen, Kastanienwäldern und kleinen Dörfern; südlich Syrakus mit seiner barocken Architektur, den griechischen Ruinen und der Insel Ortigia; westlich das Tal des Anapo mit seinen Schluchten und dem Naturreservat; östlich die Hügel, die zur ionischen Küste hin abfallen. Buccheri eignet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen, kulinarische Entdeckungen der sizilianischen Bergküche, kulturelle Streifzüge durch das barocke Sizilien und entspannte Tage in einer der ursprünglichsten Landschaften der Insel.

Unterkünfte bestehen aus kleinen Ferienwohnungen, Bed & Breakfasts, Agriturismi und Landhäusern in ruhiger Lage mit Blick auf die Hügel, die Olivenhaine oder das Tal. Die Preise liegen im mittleren Bereich, mit Fokus auf Authentizität, Gastfreundschaft und Nähe zu Natur und Tradition. Die Infrastruktur ist begrenzt aber ausreichend: Restaurants mit regionaler Küche, kleine Geschäfte und gute Anbindungen an die Straßen nach Syrakus und in die Hybläischen Berge.

Alltag buccherese-siciliano: Morgens öffnet sich das Tal mit dem sanften Licht der Sonne auf den Steinfassaden, dem Duft von Kaffee und Pane Carasau, und dem leisen Gespräch auf den kleinen Plätzen. Mittags beleben sich die Gassen mit Stimmen, dem Klirren von Gläsern und dem Duft von Pasta con le fave, Arancini und frischem Ziegenkäse, nachmittags laden die Wanderwege oder die Olivenhaine zu Entdeckungen ein oder man verweilt auf einer Terrasse, lauscht den Zikaden und beobachtet das Spiel des Lichts auf den Hügeln. Abends taucht Buccheri in ein warmes, goldenes Licht, während in den Trattorien traditionelle Gerichte und ein Glas Nero d'Avola oder Cerasuolo di Vittoria serviert werden und die Stille des Abends nur vom fernen Klang einer Gitarre oder dem Rauschen des Windes in den Bäumen unterbrochen wird. "La Sicile intérieure est un secret que la terre garde pour ceux qui savent écouter." – ein Gedanke, der zu Buccheri passt: ein Ort, an dem Stein, Stille und Tradition in stiller Harmonie zusammenkommen.

Buccheri

 

 
   
   
 
   
   

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