..:  Looking-at-italy  :..
deutschland   
   
Fotografien aus Italien  
   
   
xxxxx
   
   
»
Burano - Bericht  
   
 
   
   
»
Tourist-Information - Burano  
   

Burano

Burano liegt in der Lagune von Venedig, in der Region Venetien, etwa sieben Kilometer nordöstlich von Venedig entfernt und eingebettet in das fragile Ökosystem der Lagune. Die Insel zählt etwa 3.000 Einwohner und erstreckt sich entlang kleiner Kanäle, die von bunten Fischerhäusern gesäumt werden, deren leuchtende Fassaden in Rosa, Blau, Grün und Gelb ein unverwechselbares Bild schaffen. Die Lage ist windumweht, sonnig und von einer fast malerischen Perfektion, mit dem ständigen Spiel von Licht und Wasser, dem Rufen der Möwen und dem sanften Schaukeln der Boote. Burano ist bekannt für seine jahrhundertealte Tradition der Spitzenklöppelei, das Merletto di Burano, für seine farbenfrohen Häuser und seine Rolle als ruhiger, künstlerischer Ort abseits des Trubels von Venedig.

Der Charakter Buranos ist lebendig, kreativ und von venezianischer Ursprünglichkeit geprägt. Die kleinen Gassen, die Brücken aus Holz und Stein und die winzigen Plätze bewahren eine intime, fast dörfliche Atmosphäre, während die Werkstätten, in denen noch immer Spitzen von Hand geklöppelt werden, der Insel eine stille, kunstvolle Energie verleihen. Die Stimmung ist entspannt, inspirierend und geprägt vom Rhythmus der Gezeiten, vom Duft nach Salz und frisch gefangenem Fisch, vom Klang der Glocken und vom sanften Wandel des Lichts über dem Wasser. Burano verkörpert das stille Venedig der Lagune: ein Ort zum Spazierengehen, zum Staunen, zum Genießen.

Die Struktur Buranos folgt den Kanälen: unten das Wasser mit kleinen Booten, Anlegestellen und den charakteristischen Brücken; dahinter die bunten Häuser, die sich eng aneinander schmiegen und deren Farben einst den Fischern halfen, ihre Heimat im Nebel zu erkennen; weiter im Inneren die kleinen Werkstätten, die Kirche San Martino mit ihrem schiefen Campanile und das Museo del Merletto, das die Geschichte der Spitzenkunst bewahrt. Bedeutend sind die traditionellen Klöppelschulen, in denen das alte Handwerk weitergegeben wird, und die kleinen Fischereihäfen, die noch immer vom Fang des Tages leben. Die Umgebung ist reich an Spuren der Geschichte: von byzantinischen Einflüssen bis zur venezianischen Republik.

Sehenswertes konzentriert sich auf Farbe, Handwerk und Natur: die bunten Häuser entlang der Kanäle, die zu den meistfotografierten Motiven der Lagune gehören; die Kirche San Martino mit ihrem schiefen Turm und dem Gemälde von Giambattista Tiepolo; das Museo del Merletto mit seinen filigranen Schätzen; die kleinen Brücken, die zu stillen Ecken und Panoramablicken führen; und die kleinen Restaurants, die frischen Fisch, Risotto di Gò und venezianische Spezialitäten servieren. Für Naturliebhaber lohnen sich Ausflüge nach Torcello mit seinen byzantinischen Mosaiken, nach Mazzorbo mit seinen Weinbergen oder zu den Vogelbeobachtungsgebieten der nördlichen Lagune.

Die Umgebung buranese-veneziana: westlich Venedig mit seiner Altstadt, den Kanälen und dem lebendigen Kulturerbe; östlich die offene Lagune mit ihren Inseln und Vogelkolonien; nördlich Torcello und Mazzorbo, ruhige Nachbarn mit historischem Erbe; südlich die Wasserwege, die zur Adria führen. Burano eignet sich als Ausgangspunkt für Lagunen-Ausflüge, Kunsthandwerks-Entdeckungen, kulinarische Streifzüge durch die venezianische Küche und entspannte Tage im Einklang mit Wasser und Himmel.

Unterkünfte bestehen aus kleinen Bed & Breakfasts, Ferienwohnungen und wenigen Hotels in ruhiger Lage mit Kanalblick oder Garten. Die Preise liegen im mittleren bis gehobenen Bereich, mit Fokus auf Authentizität, Ruhe und Nähe zum Wasser. Die Infrastruktur ist begrenzt aber ausreichend: kleine Restaurants mit regionaler Küche, Geschäfte mit handgefertigter Spitze, der Vaporetto-Hafen mit Verbindungen nach Venedig und Torcello.

Alltag buranese-veneziano: Morgens öffnet sich die Lagune mit dem sanften Licht der Sonne auf dem Wasser, dem Duft von Kaffee und Cornetti, und dem leisen Gespräch der Fischer, die ihre Boote vorbereiten. Mittags beleben sich die kleinen Gassen mit Stimmen, dem Klirren von Gläsern und dem Duft von Sarde in Saor, Bigoli in Salsa und frischem Fisch, nachmittags laden die Kanäle oder die Werkstätten zu Entdeckungen ein oder man verweilt auf einer Brücke, lauscht dem Wasser und beobachtet die Boote, die wie Schatten über die Lagune gleiten. Abends taucht Burano in ein warmes, goldenes Licht, während in den kleinen Trattorien traditionelle Gerichte und ein Glas Prosecco oder Vermentino serviert werden und die Stille des Abends nur vom Plätschern des Wassers und dem fernen Klang einer Gondel unterbrochen wird. "Venise est un rêve, Burano en est la couleur." – ein Gedanke, der zu Burano passt: ein Ort, an dem Wasser, Farbe und Handwerk in stiller Harmonie zusammenkommen.

Burano

 

 
   
   
 
   
   

  Italienbilder  www.Looking-at-italy.com