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Parma - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Parma  
   

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### ���� Parma (Emilia-Romagna)

**Land:** Italien
**Region:** Emilia-Romagna
**Provinz:** Parma (PR)
**Einwohner:** ca. 203.000 (Parmigiani)
**Gründung/Erwähnung:** 183 v. Chr. als römische Kolonie *Parma*; erste Erwähnungen etruskischen Ursprungs noch früher.
**Höhenlage:** 57 m ü. d. M.
**Entfernung Großstadt:** 95 km von Bologna, 140 km von Mailand, 110 km vom Flughafen Bologna (BLQ).
**Camping:** Keine Campingplätze im Stadtzentrum; nächste große Plätze ca. 10–15 km außerhalb (z.B. Richtung Langhirano oder an der Via Emilia). Stellplätze für Mobile am Stadtrand verfügbar.
**Flughafen:** Bologna Guglielmo Marconi (BLQ) – ca. 1 Std. 15 Min.; alternativ Verona (VRN) – ca. 1 Std. 30 Min.
**CAP (Postleitzahl):** 43121
**Kfz-Kennzeichen:** PR
**Vorwahl:** 0521
**Lage:** Am Fluss Parma, strategisch günstig an der Via Aemilia zwischen Piacenza und Reggio Emilia; Tor zum Apennin.
**Reisezeit:** Ganzjährig angenehm; besonders schön im Herbst (Trüffel- und Schinken-Saison) und im Mai/Juni zur Opernsaison im Teatro Regio.
**Besonderheit:** Welthauptstadt des Essens (UNESCO Creative City of Gastronomy); Heimat des Parmigiano Reggiano und des Prosciutto di Parma; bedeutendes Opernhaus (Teatro Regio); reiche Freskenkunst von Correggio und Parmigianino.

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Parma ist kein Ort, den man nur besucht; man muss ihn schmecken, hören und atmen. Sobald du den Fuß auf das Kopfsteinpflaster der Piazza del Duomo setzt, umarmt dich eine Eleganz, die weniger laut ist als in Rom oder Florenz, dafür aber umso tiefer sitzt. Hier, in der „kleinen Athen“ Italiens, wie es Napoleon einst nannte, regieren zwei Götter: der Gott des Gaumens und die Muse der Musik. Der Duft von gereiftem Parmigiano Reggiano und süßem Prosciutto di Parma liegt fast greifbar in der Luft, eine unsichtbare Wolke aus purem Wohlbefinden, die dich durch die arkadengestellten Straßen begleitet.

Doch Parma ist mehr als nur ein Schlaraffenland. Betritt das Teatro Regio, eines der prestigeträchtigsten Opernhäuser der Welt, und spüre die Nachhall von Verdis Genius, der hier seine Wurzeln hat. Die Kuppel des Doms, bemalt von Correggio mit seiner himmelstürmenden *Himmelfahrt Mariä*, lässt einen glauben, man könne direkt in das Barockparadies hinaufsteigen. Es ist eine Stadt der leisen Töne und der großen Kunst, wo das Leben in einem gemächlichen, aber genussvollen Rhythmus pulsiert. Abends, wenn das goldene Licht der untergehenden Sonne die rosafarbenen Fassaden streichelt und das Klirren der Weingläser von den Terrassen der Osterien herüberweht, versteht man, warum die Menschen hier so zufrieden wirken.

Wie der französische Schriftsteller Stendhal, der Parma liebte und in seiner *Chartreuse de Parme* verewigte, wusste: *„Le bonheur n'est qu'un détail, mais c'est un détail qui compte.“* (Glück ist nur ein Detail, aber es ist ein Detail, das zählt.) In Parma sind diese Details überall: in der Perfektion eines handgeschnittenen Schinkens, in einer perfekt intonierten Arie, in der Freundlichkeit eines Lächelns auf der Piazza Garibaldi. Es ist ein Ort, der lehrt, dass das gute Leben keine Eile kennt.

Genieße diesen Moment, Maury. Lass dich treiben von der Strömung des Flusses Parma und dem Strom der Sinne. Hier ist die Welt noch in Ordnung, solang der Käse reift und die Oper spielt.

Parma

 

 
   
   
 
   
   

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