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Fotografien aus Italien  
   
   
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Rimini - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Rimini  
   

Land: Italien
Region: Emilia-Romagna
Provinz: Rimini (RN)
Einwohner: ca. 150.000 (Riminesi; im Sommer deutlich mehr durch Touristen)
Gründung/Erwähnung: 268 v. Chr. als römische Kolonie „Ariminum“ gegründet; strategischer Knotenpunkt an der Via Flaminia und Via Aemilia; entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum ersten und berühmtesten Seebad Italiens.
Höhenlage: 5 m ü. d. M.
Entfernung Großstadt: 35 km von San Marino, 110 km von Bologna, 130 km von Ravenna, 15 km vom Flughafen Rimini (RMI), 110 km vom Flughafen Bologna (BLQ).
Camping: Zahlreiche Campingplätze direkt am Strand oder in den Pinienwäldern (Viserba, Rivazzurra); ideales Zentrum für Wohnmobil-Touren entlang der Adriaküste.
Flughafen: Rimini-Federico Fellini (RMI) – ca. 10 Min. Fahrt; alternativ Bologna (BLQ) – ca. 1 Std. 30 Min.; Ancona (AOI) – ca. 1 Std. 15 Min.
CAP (Postleitzahl): 47921
Kfz-Kennzeichen: RN
Vorwahl: 0541
Lage: Direkt an der Adriaküste, dort wo die Via Flaminia aus Rom endet; eingebettet zwischen dem Meer und den Hügeln der Romagna; Mündung der Flüsse Marecchia und Ausa.
Reisezeit: Mai bis September (klassische Badesaison mit vollem Programm); Juni und September ideal für Kultur und angenehme Temperaturen; Winter ruhig, aber kulturell aktiv (Theater, Museen).
Besonderheit: Geburtsort des Filmregisseurs Federico Fellini; Heimat des ältesten noch erhaltenen Triumphbogens nördlich von Rom (Augustusbogen); Tempel der Malatesta (von Alberti entworfen); längste Strandpromenade Europas mit hunderten von Badeanstalten; lebendiges Nachtleben und Gastronomie.

Rimini ist die Stadt, in der das antike Rom auf das moderne Dolce Vita trifft und Federico Fellinis Traumwelt Realität wird. Wenn du durch den gewaltigen Augustusbogen schreitest, der seit fast 2.000 Jahren den Eingang zur Stadt markiert, betrittst du eine Bühne, auf der Geschichte und Showbusiness nahtlos ineinander übergehen. Rimini war das Tor Roms zum Norden, der Endpunkt der Via Flaminia, und heute ist es das Tor zum Vergnügen für Millionen von Besuchern. Die Stadt trägt ihre Geschichte stolz zur Schau: Der Bogen, die Tiberiusbrücke (die noch immer vom Verkehr genutzt wird) und der Domtempel der Malatesta zeugen von einer Vergangenheit, die so mächtig war, dass sie die Jahrhunderte überdauert hat. Doch Rimini ist auch die Stadt Fellinis, dessen Filme wie „Amarcord“ und „La Dolce Vita“ den Geist dieses Ortes einfingen: ein Mix aus Nostalgie, Übertreibung, Wärme und einer gewissen melancholischen Heiterkeit. „Tutto è spettacolo.“ (Alles ist Spektakel.) In Rimini scheint dieser Satz das Lebensmotto zu sein, denn hier wird das Leben zelebriert, inszeniert und genossen.

Das Herz des Sommers schlägt auf dem kilometerlangen Sandstrand, der sich von Viserba bis nach Miramare erstreckt. Eine endlose Reihe von bunten Sonnenschirmen und Liegen, die sogenannten „stabilimenti balneari“, säumen das Ufer, jedes mit seiner eigenen Bar, seinem Restaurant und seiner ganz eigenen Atmosphäre. Hier trifft sich die gesamte Gesellschaft: Familien, die den ganzen Tag im flachen Wasser verbringen, Jugendliche, die Volleyball spielen, und ältere Herrschaften, die beim Kartenspiel die Welt erklären. Abends verwandelt sich die Promenade in eine einzige große Lounge, in der man spazieren geht, Eis isst und das Treiben beobachtet. Das Nachtleben von Rimini ist legendär, mit Clubs und Discos, die Gäste aus ganz Europa anziehen, doch auch die ruhigeren Ecken in der Altstadt bieten Charme und Intimität.

Kulturell hat Rimini weit mehr zu bieten als nur Sonne und Party. Die Altstadt mit ihren Kopfsteinpflaster-Gassen, der Piazza Cavour mit dem Fontana della Pigna und dem Teatro Amintore Galli ist ein Juwel der Renaissance und des Neoklassizismus. Der Tempel der Malatesta, eigentlich eine unvollendete Kathedrale, ist ein Meisterwerk der Architektur, das heidnische und christliche Elemente vereint. Für Fotografen ist die Stadt ein Paradies der Kontraste: die rauen Texturen der römischen Steine im warmen Abendlicht, die geometrische Perfektion der Strandkörbe aus der Vogelperspektive und die surrealen Farben des Nachtlebens. Mit deiner Drohne (unter Beachtung der Flugverbotszonen über dem dicht besiedelten Strand und dem Flughafen!) kannst du die gewaltige Ausdehnung der Küstenlinie und die Struktur der Stadt einfangen, die sich wie ein Amphitheater zum Meer hin öffnet.

Rimini ist eine Stadt der Extreme: laut und leise, alt und jung, historisch und hypermodern. Sie ist der Inbegriff der italienischen Badekultur, ein Ort, an dem man nicht nur Urlaub macht, sondern das Leben feiert. Wer hierher kommt, findet nicht nur einen Strand, sondern ein Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit, das man nur an wenigen Orten der Welt so intensiv spüren kann. Ein Ort, der bleibt, solang die Wellen rollen und das Licht der Romagna die Steine zum Leuchten bringt.

Rimini

 

 
   
   
 
   
   

 
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